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Rügen Veranstaltung05.02 | 20:00 Uhr
Ein Abend mit Heinz-Dieter Busch
Ort : Ostseebad Binz

50 Jahre, ein halbes Jahrhundert, steht Heinz Dieter Busch schon auf der Bühne. Und 2012 soll nun....

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Rügen News05.02.2012
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Sassnitz (npz). Die Winterferien sind da und das Nationalpark-Zentrum bietet passende Angebot...

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Putbus – die weiße Stadt auf Rügen

Theater Putbus

Theater Putbus

Haus am Putbuser Circus

Haus am Putbuser Circus

Orangerie in Putbus

Orangerie in Putbus

Eingang zur Orangerie in Putbus

Eingang zur Orangerie in Putbus

Park in Putbus

Park in Putbus

Fliederbüsche findet man in der Stadt Putbus auch heute noch, und niemand kommt so schnell darauf, daß diese gewöhnlichen Gewächse mal namensgebend für das Gemeinwesen Putbus waren. Aber vielleicht gab es um das Jahr 1253 soviel davon, daß man mit "pod boz" die Menschen "kennzeichnete", die dort hinter dem Flieder oder Holunderbusch lebten.
Erstmals gibt es aus diesem Jahre eine urkundliche Erwähnung der slawischen Siedlung mit dem slawischen Namen. Die von Putbus gehörten zu den führenden Geschlechtern des rügenschen Adels und im Jahre 1371 wird ihr Wohnsitz als "Steinernes Haus" bezeichnet, was auch immer man sich darunter vorzustellen hat.

Etwas konkreter gibt eine Rügenkarte von 1595 Auskunft: Bei dem Ortsnamen "Putbusch" ist ein Schloßbau mit Turm eingezeichnet. Für die nächsten Jahrhunderte vermelden die Chronisten dann kaum Veränderungen.
Das aber sollte im 19. Jahrhundert anders werden. Der oberste Chef der Putbuser Dynastie, der Fürst Wilhelm Malte, beschloß zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus einer Laune heraus oder mit historischer Weitsicht, wer mag das heute noch ergründen, das Anwesen Putbus von Grund auf zu verändern.
Der weit gereiste Mann holte sich seine Anregungen aus Italien und gemixt mit der Baumode der damaligen Zeit, der Klassizistischen Architektur, entschied er, in Putbus das erste Seebad auf Rügen entstehen zu lassen.

Von nun an ging die Veränderung in rasantem Tempo vor sich. Zentrum der Bautätigkeit und auch neues Zentrum von Putbus war und ist auch heute noch der "Circus". 15 weiße Stadthäuser und das Pädagogium, alles selbstverständlich im klassizistischen Stil, umkreisen weitläufig ein Grünareal, in dessen Mitte ein Obelisk in den rügenschen Himmel "piekt". Die gesamte Stadt entstand am Reißbrett und die Umsetzung der Pläne ermöglichte den Bau einer Stadt, die bis in die kleinsten Häuser einheitlichen Stil aufwies.
Und alles ganz in Weiß. Um farbliche Kontraste zu schaffen, befahl man, auf den Straßen vor den Häusern Hochstammrosen anzupflanzen. Diese Tradition hat sich bis in die heutigen Tage erhalten.

1821 öffnete das Theater seine Tore, bis heute das einzige auf der Insel. Ferner entstanden Orangerie, Fasanerie, der Marstall, der Kursaal, der später zur Pfarrkirche umgestaltet wurde sowie die Gästehäuser, besser bekannt unter dem Namen "Fürstenhof. Krönung des Ganzen und schon immer beliebter Anziehungspunkt ist das Putbuser Schloß.
Das ursprüngliche Schloß oder Herrenhaus wurde schon 1725 vom Grafen Moritz Ulrich 1. zu einem repräsentativen Gebäude umgebaut. Nach 1825 erfolgte abermals ein großzügiger Umbau, der allerdings dann einem großen Brand zum Opfer fiel. Nochmals wurde ein Neubau errichtet, noch schöner, noch repräsentativer.

Von seiner Herrlichkeit sind nur noch alte Fotos oder persönliche Erinnerungen in den Köpfen erhalten geblieben. Der Strom der Geschichte hat es dem Erdboden gleichgemacht, bis auf die Reste einer Freitreppe zum Schloßteich. Die Geschichten, Legenden und Schuldzuweisungen um den Abriß des Schlosses würden ganze Seiten der Putbuser Chronik füllen. Wenn man von Putbus als der "Weißen Stadt" spricht, liegt es wahrscheinlich auch daran, daß das Weiß der Häuser erst so richtig zur Geltung kommt, weil der "Rest" der Stadt fast ausschließlich in Grün daherkommt. Wenn heute der Besucher im 75 Hektar großen, im englischen Stil angelegten Park wandelt. wird er diesen Eindruck bestätigen.

Zumal die großzügig gestaltete Landschaft mit über 60 Baumarten dendrologische Kostbarkeiten aus vielen Ländern der Erde beherbergt.Es ist eine Lust, auf den geschwungenen Wegen unter den hohen Kronen der Mammutbäume, der Zypressen und Zedern, oder auch des seltenen Gingobaumes zu wandeln. Zwischen dem vielen Grün tauchen dann abwechselnd die weißen Fassaden der Orangerie, des Marstalles, des Mausoleums oder der Kirche auf. Wie gesagt, es ist eine Lust.

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Hotel & Restaurant Villa Christine

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1860 BinzTelefon : 038393 / 14 60
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